Europawahlen
Die Europäische Union ist demokratisch organisiert, und daher finden alle fünf Jahre Europawahlen statt. Bei diesen werden die Abgeordneten zum Europäischen Parlament gewählt. Die Wahl erfolgt in jedem Mitgliedsstaat getrennt, auch das Wahlsystem ist durch nationale Regelungen festgelegt. Einheitlich ist nur, dass das Prinzip der Verhältniswahl anzuwenden ist. Es gibt zwar Bestrebungen, das Wahlsystem europaweit einheitlich zu gestalten, jedoch ist dafür noch nicht einmal ein fixer Zeitplan vorgesehen.
Bei den Europawahlen sind alle Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union wahlberechtigt, im Ausland lebende EU-Bürger dürfen entweder im jeweiligen Mitgliedsstaat oder im Heimatstaat zur Wahl gehen. Das Wahlalter ist von den nationalen Bestimmungen abhängig und beginnt teilweise schon mit 16 Jahren (z.B. Österreich), das höchste Wahlalter hat Zypern, dort darf der Wähler erst mit 25 Jahren zur Urne schreiten.
Die Anzahl der Abgeordneten zum Europäischen Parlament ist für jedes Land getrennt festgelegt. Kleinere Länder haben weniger Abgeordnete, größere Staaten können eine größere Anzahl an Vertretern entsenden. Die Anzahl der zu vergebenden Mandate reicht von sechs (Estland, Zypern) bis 96 (Deutschland). Die Zahl der Sitze pro Nation wurde im Vertrag von Lissabon neu geregelt, insgesamt sind europaweit 736 Mandate zu vergeben.
Die Kandidaten zur Europawahl werden in der Regel von den lokalen Parteien aufgestellt, die dann teilweise auch europaweit organisiert sind (zum Beispiel in der Europäischen Volkspartei oder der PASD). Das ist aber nicht Voraussetzung für eine Kandidatur zur Europawahl, auch nur regional tätige Parteien sind wählbar. Der Wahltermin selbst ist von Land zu Land unterschiedlich entsprechend den jeweiligen Gepflogenheiten. So wird in Großbritannien traditionell unter der Woche gewählt, in Deutschland oder Österreich am Sonntag.
Auf Englisch Sprachreisen lässt sich die Sprache besonders gut erlernen. Sie wird hier Alltag angewendet und nicht nur in den Kursen. Wer einmal an die Schule zurückdenkt, dem wird bewusst, dass die Sprache außer im Kurs nicht verwendet wurde. Sie lässt sich daher natürlich deutlich schlechter einprägen und viele Vokabeln geraten schnell in Vergessenheit. Bei einer Sprachreise hingegen muss die Sprache täglich auch im Umfeld angewendet werden. So werden die Teilnehmer rasch sicherer und können sich besser ausdrücken.